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Weiterentwicklung des europäischen Raumtransporters ATV

ATV-2 nähert sich der ISS

Am Dienstag, den 7. Juli 2009, wurde der - unter Beteiligung und mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte - zweite europäische Raumtransporter ATV-2 bei der Astrium GmbH in Bremen der Öffentlichkeit vorgestellt. ATV-2 (Automated Transfer Vehicle) trägt den Namen des deutschen Astronomen und Gelehrten Johannes Kepler.
Wenn sich das 8,5 Meter lange ATV auf 700 Meter an die ISS angenähert hat, übernehmen die optischen Sensoren des ATV die Navigation. Dabei tasten Infrarotlaser des so genannten Telegoniometers entsprechende Zielreflektoren auf der Außenhülle des russischen Servicemoduls ab. Anhand der Reflektionen kann der ATV-Bordcomputer die relative Lage des ATV im Raum berechnen und über seine 28 Steuerdüsen korrigieren.

Wenn sich das 8,5 Meter lange ATV auf 700 Meter an die ISS angenähert hat, übernehmen die optischen Sensoren des ATV die Navigation. Dabei tasten Infrarotlaser des so genannten Telegoniometers entsprechende Zielreflektoren auf der Außenhülle des russischen Servicemoduls ab. Anhand der Reflektionen kann der ATV-Bordcomputer die relative Lage des ATV im Raum berechnen und über seine 28 Steuerdüsen korrigieren.

Im Rahmen der Veranstaltung unterzeichneten die Europäische Weltraumorganisation ESA und die Astrium GmbH einen Vertrag über eine Studie zur Weiterentwicklung der ATV-Technik. Das so genannte Advanced Re-entry Vehicle (ARV) soll im Gegensatz zum ATV über die Fähigkeit zum Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verfügen. Ziel ist es, den Rücktransport von Fracht und Experimenten von der Internationalen Raumstation ISS zur Erde zu ermöglichen.

Die europäischen ATV-Raumtransporter werden mit einer Ariane 5ES-Trägerrakete gestartet und geben der europäischen Raumfahrt eine größere Unabhängigkeit. Zudem kann die ARV-Entwicklung den Betrieb und die Versorgung der ISS sichern, die nach dem Einstellen des Space Shuttle-Programms der NASA im Jahr 2010 allein von der Versorgung über den russischen Weltraumbahnhof Baikonur abhängen wird.

Europäischer Beitrag zur Versorgung der Raumstation

An der Veranstaltung in Bremen nahmen unter anderem der Vorstandsvorsitzende des DLR Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA Jean-Jacques Dordain, die ESA-Direktorin für bemannte Raumfahrt Simonetta Di Pippo, der Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen und der Leiter des Bereichs Raumtransport bei EADS Astrium Alain Charmeau teil. Mit einem so genannten "Inflight Call" wurde Frank de Winne, der erste europäische Kommandant der ISS, von der Raumstation aus live zugeschaltet.

Die ATV-Flüge sind bereits jetzt ein bedeutender europäischer Beitrag zur Versorgung der ISS. Der größte Teil der für Europa anteilig zu tragenden ISS-Betriebskosten wird durch diese Sachleistungen anstelle von Devisen-Zahlungen an die NASA abgegolten. Nach der erfolgreichen und spektakulären Premiere des ATV-1 "Jules Verne" am 9. März 2008 sind bis 2013 noch vier weitere ATV-Flüge vorgesehen.


Quelle:DLR - Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

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