Pannenhelfer mit langem Atem
Marsrover Spirit hat noch eine Chance
![]() © NASA/JPL-Caltech
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Bevor die Missionskontrolleure den festgefahrenen Rover Spirit auf dem Mars wieder bewegen, wollen sie alle Gefahren abschätzen. Seit zwei Monaten testen die Marsforscher in Pasadena mögliche Manöver an zwei Testrovern.
- » 1 - Spirit wieder flott machen
- » 2 - Mit niedriger Geschwindigkeit aus dem Mars-Sand
- » 3 - Gute Chancen für die Befreiung aus der Sandfalle
Spirit wieder flott machen
In Pasadena haben die Forscher die Umgebung des Mars Exploration Rovers (MER) Spirit genau rekonstruiert. Sie haben ein Testgelände mit einer Sandmischung aufgefüllt, die der auf dem Mars möglichst ähnlich ist. Zwei Testrover wurden dann so tief in den Sand gesetzt wie ihr Pendant auf dem Mars. Damit sind die Forscher zwei Monate lang vorwärts, rückwärts, quer oder mit einer Drehung auf der Stelle gefahren und haben das Verhalten des Rovers genau studiert. Perfekt können die Marsforscher die Situation auf dem Mars allerdings nicht simulieren. Durch die größere Schwerkraft auf der Erde im Vergleich zum Mars sind die Testrover schwerer und verhalten sich anders als der Rover auf dem Mars. Das gilt auch für den zweiten Testrover, der ohne Instrumente zwar leichter ist als das originalgetreue Fahrzeug, aber immer noch schwerer als Spirit auf dem Mars.