Customize Consent Preferences

We use cookies to help you navigate efficiently and perform certain functions. You will find detailed information about all cookies under each consent category below.

The cookies that are categorized as "Necessary" are stored on your browser as they are essential for enabling the basic functionalities of the site. ... 

Always Active

Necessary cookies are required to enable the basic features of this site, such as providing secure log-in or adjusting your consent preferences. These cookies do not store any personally identifiable data.

No cookies to display.

Functional cookies help perform certain functionalities like sharing the content of the website on social media platforms, collecting feedback, and other third-party features.

No cookies to display.

Analytical cookies are used to understand how visitors interact with the website. These cookies help provide information on metrics such as the number of visitors, bounce rate, traffic source, etc.

No cookies to display.

Performance cookies are used to understand and analyze the key performance indexes of the website which helps in delivering a better user experience for the visitors.

No cookies to display.

Advertisement cookies are used to provide visitors with customized advertisements based on the pages you visited previously and to analyze the effectiveness of the ad campaigns.

No cookies to display.

Merkur-Orbit

Blick in die Einschlagkrater

Weitere Erkenntnisse lieferte das Laser-Höhen-Altimeter, das systematisch die Topografie der nördlichen Merkur-Hemisphäre kartierte. Nach mehr als zwei Millionen Beobachtungen liegen Form und Profil von geologischen Merkmalen nun in hoher Auflösung vor. Die Nordpol-Region des Planeten ist beispielsweise eine großes Gebiet mit nur niedrigen Erhebungen. Eingesetzt wird das Laser-Höhen-Altimeter derzeit auch, um die Tiefe von Einschlagkratern am Nordpol zu messen. Schon vor 20 Jahren stellten Wissenschaftler die These auf, dass in diesen Kratern unter anderem Wassereis liegen könnte. Bisherige Daten des Altimeters bestätigen, dass die Tiefe der Krater durchaus dafür ausreicht, dass diese Bereiche im ständigen Schatten liegen könnten. Erste Ergebnisse lieferte unter anderem auch das Röntgenstrahlenspektrometer XRS (X-Ray Spectrometer), das erhebliche Mengen an Schwefel auf dem Merkur feststellte. Das Instrument zeigt, dass sich die Zusammensetzung der Merkuroberfläche deutlich von der des Mondes unterscheidet. "Dies überrascht uns nicht", sagt Jörn Helbert, "unsere Auswertung der MASCS-Daten von den Vorbeiflügen haben bereits darauf hingedeutet, dass der Merkur sich in der Mineralogie deutlich vom Mond unterscheidet".

"Zum ersten Mal sammeln wir Daten für einen Überblick zum Beispiel über die Beschaffenheit des Merkurs", sagt Sean Solomon von der Carnegie Institution in Washington und leitender Wissenschaftler der Mission. "Viele unserer früheren Ideen müssen wir mit den neuen Einsichten, die wir gewinnen, beiseite legen. Wir können mit MESSENGER noch weitere Überraschungen erwarten, wenn der sonnennächste Planet unseres Sonnensystems seine Geheimnisse verrät." Bis März 2012 wird die Sonde noch um den Merkur kreisen und dabei Daten sammeln.

Quelle: DLR

Suchen
Die neue Redshift-Generation

Solar Eclipse by Redshift

Sonnenfinsternis by Redshift für iOS

Die Sonnenfinsternis am 21. August 2017 beobachten, verstehen und bestaunen! » mehr

Solar Eclipse by Redshift

Sonnenfinsternis by Redshift für Android

Die Sonnenfinsternis am 21. August 2017 beobachten, verstehen und bestaunen! » mehr