Fototipp
Mond bei Merkur und den Plejaden am 26. April
Am Abend des 26. April 2009 findet eine sehens- und fotografierenswerte Konstellation am Westhimmel statt. Dann wird sich die noch sehr schmale Mondsichel (40 Stunden nach Neumond) zum Planeten Merkur und dem Sternhaufen der Plejaden gesellen. Es wird eine reizvolle Aufgabe sein, dieses Ereignis fotografisch festzuhalten.
![]() © Kosmos Himmelsjahr |
Himmelsanblick in Westnordwestlicher Richtung am Abend des 26. April
Inhalt des Artikels
- » 1 - Mond bei Merkur und den Plejaden
- » 2 - Mehr zum Buch "Himmelsfotografie"
Mond bei Merkur und den Plejaden
Wenn Sie gegen 21:30 Uhr MESZ beobachten, steht die Sonne erst 9,5 Grad unter dem Horizont und es wird noch nicht vollständig dunkel sein, während der Mond noch 10,5 Grad über dem Horizont steht (Daten bezogen auf Stuttgart als Beobachtungsort). Möglicherweise ist es noch zu hell, um die Sterne der Plejaden zu erwischen. Warten Sie also ruhig noch ein wenig, bis es dunkler wird. Aber es wird ein Wettlauf mit der Zeit werden, denn die Konstellation nähert sich immer weiter dem Horizont. Daher sollten Sie auch nicht zu spät mit Ihren Aufnahmen starten. Bei vorhandenem Horizontdunst beispielsweise wird es trotz der fortschreitenden Dämmerung ab einem bestimmten Zeitpunkt wieder zunehmend schwieriger, die Plejaden und auch Merkur noch abzubilden.
Das Trio lässt sich formatfüllend mit einem 200-Millimeter-Teleobjektiv einfangen, wenn Sie eine digitale Spiegelreflexkamera mit einem 1,6-fachen „Cropfaktor“ verwenden. Bei Vollformatkameras dürfen es schon 300 Millimeter Brennweite sein. Idealerweise packen Sie die Kamera samt Objektiv huckepack auf eine Montierung mit Nachführung, dann können Sie länger belichten, ohne befürchten zu müssen, dass die Objekte unscharf werden aufgrund der Erdrotation. Fertigen Sie Belichtungsreihen bei manueller Einstellung der Belichtungszeit an und fassen Sie auch längere Belichtungszeiten ins Auge. Die Überbelichtungswarnung bei der Rückschau der Fotos auf der Kamera sollte benutzt werden, um eine überstrahlte Darstellung des Himmels zu vermeiden. Lange Belichtungszeiten werden sowohl das aschgraue Licht des Mondes als auch die Plejadensterne erfassen! Mit fortschreitender Dunkelheit kann die Belichtungszeit immer weiter verlängert werden. Stören Sie sich nicht an der dann unvermeidbaren Überbelichtung der Mondsichel.
Falls Sie ohne Montierung und Nachführung arbeiten, versuchen Sie, die Kamera auf einem Fotostativ zu befestigen und den Horizont in das Bildfeld einzubeziehen. 85 Millimeter Brennweite (1,6-facher Cropfaktor) bzw. 135 Millimeter (Vollformat) sind dazu ideal. Um zu lange Belichtungszeiten und damit strichförmige Sterne zu umgehen, muss notfalls der ISO-Wert angehoben werden (800-3200) und die Blende voll geöffnet bleiben. Belichtungszeiten, die länger als drei Sekunden dauern, gelten bereits als kritisch.
Haben Sie das Ereignis fotografiert? Dann senden Sie uns doch Ihre Bilder mit einer kurzen Beschreibung -- wir werden Sie hier veröffentlichen! Einsendungen bitte an Himmelsfotografie-Fotoempfang (Mausklick darauf öffnet Ihr E-Mail-Programm).
Das Trio lässt sich formatfüllend mit einem 200-Millimeter-Teleobjektiv einfangen, wenn Sie eine digitale Spiegelreflexkamera mit einem 1,6-fachen „Cropfaktor“ verwenden. Bei Vollformatkameras dürfen es schon 300 Millimeter Brennweite sein. Idealerweise packen Sie die Kamera samt Objektiv huckepack auf eine Montierung mit Nachführung, dann können Sie länger belichten, ohne befürchten zu müssen, dass die Objekte unscharf werden aufgrund der Erdrotation. Fertigen Sie Belichtungsreihen bei manueller Einstellung der Belichtungszeit an und fassen Sie auch längere Belichtungszeiten ins Auge. Die Überbelichtungswarnung bei der Rückschau der Fotos auf der Kamera sollte benutzt werden, um eine überstrahlte Darstellung des Himmels zu vermeiden. Lange Belichtungszeiten werden sowohl das aschgraue Licht des Mondes als auch die Plejadensterne erfassen! Mit fortschreitender Dunkelheit kann die Belichtungszeit immer weiter verlängert werden. Stören Sie sich nicht an der dann unvermeidbaren Überbelichtung der Mondsichel.
Falls Sie ohne Montierung und Nachführung arbeiten, versuchen Sie, die Kamera auf einem Fotostativ zu befestigen und den Horizont in das Bildfeld einzubeziehen. 85 Millimeter Brennweite (1,6-facher Cropfaktor) bzw. 135 Millimeter (Vollformat) sind dazu ideal. Um zu lange Belichtungszeiten und damit strichförmige Sterne zu umgehen, muss notfalls der ISO-Wert angehoben werden (800-3200) und die Blende voll geöffnet bleiben. Belichtungszeiten, die länger als drei Sekunden dauern, gelten bereits als kritisch.
Haben Sie das Ereignis fotografiert? Dann senden Sie uns doch Ihre Bilder mit einer kurzen Beschreibung -- wir werden Sie hier veröffentlichen! Einsendungen bitte an Himmelsfotografie-Fotoempfang (Mausklick darauf öffnet Ihr E-Mail-Programm).

