Der Kosmos-Fototipp
Sternstrichspuren selbst gemacht
Mit jeder handelsüblichen Spiegelreflexkamera kann man ganz einfach wunderschöne Stimmungsbilder des Sternenhimmels aufnehmen. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.
![]() © Sven Melchert |
Wer mit festgeschnallter Kamera den Sternenhimmel mehrere Minuten lang fotografiert, wird ein schönes Strichspuren-Bild erhalten.
In Sommernächten wird es erst sehr spät richtig dunkel. Aber sobald man einige Sterne am Himmel sieht, kann man mit seiner Kamera schöne Stimmungsaufnahmen des Sternenhimmels machen. Dazu befestigt man die Kamera auf einem Stativ (oder legt sie auf eine Mauer) und richtet sie zu den Sternen. Das Normalobjektiv reicht völlig aus, gut geeignet ist auch ein Weitwinkelobjektiv. Störende Straßenlampen oder Licht aus Nachbars Fenster sollte man vermeiden. Dann wird ein mittlerer ISO-Wert (etwa 400) eingestellt und so lange belichtet, wie es die Kamera-Automatik hergibt. Meist sind das nur 30 Sekunden und man wird die Sterne auf dem Bild noch nahezu punktförmig sehen.
Wer einen Fernauslöser hat und länger belichten kann, sollte das unbedingt ausprobieren. Dann mit nur ISO 100 (sonst wird der Himmelshintergrund zu hell) und gut einer Stunde Belichtungszeit. Das Ergebnis: Durch die Erddrehung hinterlassen die Stern lange, gebogene Strichspuren auf dem Bild, die sich besonders mit einem Vordergrund (entfernte Hügel, Bäume oder Häuser) gut machen.
Viel Erfolg!
PS: Wer erkennt, welches Sommersternbild sich auf dem oben gezeigten Bild verbirgt, gewinnt das Buch "Himmelsfotografie digital" von Stefan Seip. Kleiner Tipp: Das Bild stammt aus dem Frühsommer 2007 und der helle Strich ist ein Planet. Die ersten drei richtigen Einsender gewinnen je ein Buch. Lösungen bitte per E-Mail an: redaktion_astro (at) kosmos.de.
Buchtipp: Eine professionelle Anleitung für Sternenfotos bietet das Buch "Himmelsfotografie digital". Mehr dazu unter diesem Link: Himmelsfotografie digital.
Wer einen Fernauslöser hat und länger belichten kann, sollte das unbedingt ausprobieren. Dann mit nur ISO 100 (sonst wird der Himmelshintergrund zu hell) und gut einer Stunde Belichtungszeit. Das Ergebnis: Durch die Erddrehung hinterlassen die Stern lange, gebogene Strichspuren auf dem Bild, die sich besonders mit einem Vordergrund (entfernte Hügel, Bäume oder Häuser) gut machen.
Viel Erfolg!
PS: Wer erkennt, welches Sommersternbild sich auf dem oben gezeigten Bild verbirgt, gewinnt das Buch "Himmelsfotografie digital" von Stefan Seip. Kleiner Tipp: Das Bild stammt aus dem Frühsommer 2007 und der helle Strich ist ein Planet. Die ersten drei richtigen Einsender gewinnen je ein Buch. Lösungen bitte per E-Mail an: redaktion_astro (at) kosmos.de.
Buchtipp: Eine professionelle Anleitung für Sternenfotos bietet das Buch "Himmelsfotografie digital". Mehr dazu unter diesem Link: Himmelsfotografie digital.

